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Pierluigi Passaro (Variscite) und Robert Thompson (NXP) diskutieren Lieferkettenresilienz und CRA-Readiness auf der Embedded World 2026

Tuesday, 14 Apr 2026

Auf der Embedded World 2026 sprach Pierluigi Passaro, F&E-Experte von Variscite, mit Robert Thompson von NXP über zwei Faktoren, die einen bereits im Gange befindlichen Wandel in der Entwicklung eingebetteter Produkte beschleunigen: den anhaltenden Druck auf die Lieferkette von Komponenten und den Cyber Security Resilience Act. Als langjährige Entwicklungspartner bauen Variscite und NXP ihre Zusammenarbeit rund um die i.MX 9-Prozessorfamilie weiter aus – und helfen Entwicklungsteams dabei, die Komplexität zu reduzieren und differenzierte Produkte schneller auf den Markt zu bringen.

Pierluigi: Hallo Robert, schön, Sie auf der Embedded World wiederzusehen.

Robert Thompson: Schön, hier zu sein, wie immer.

Pierluigi: Viele Kunden kämpfen derzeit mit anhaltenden Engpässen bei Speicher- und Massenspeicherkomponenten. Die Reaktion von Variscite bestand darin, eigene Produktionslinien sowie die Lieferkette direkt abzusichern. Gibt dieser Ansatz den Produktteams Ihrer Meinung nach einen guten Grund, ein SoM einem Chip-Down-Design vorzuziehen?

Robert Thompson: Speicherengpässe betreffen alle, treiben jedoch vor allem einen Trend voran, den wir seit mehreren Jahren beobachten – insbesondere bei der Einführung der i.MX 9-Plattform. Immer mehr Kunden gehen einen Schritt zurück und bewerten ihre Produktentwicklungsstrategie als Ganzes. Dabei wird der Wert einer Partnerschaft mit einem Unternehmen wie Variscite deutlich: Man erhält nicht nur eine Hardwareplattform, sondern eine Systemlösung. So kann sich das Produktteam ganz auf die differenzierten Teile der Anwendung konzentrieren. Die aktuellen Lieferengpässe und die Preisvolatilität beschleunigen diesen Wandel im gesamten Embedded-Markt.

Pierluigi: Variscite und NXP verbindet eine lange Partnerschaft, und wir führen das breiteste NXP-basierte SoM-Portfolio der Branche. Wie hilft diese Auswahl an Optionen den Kunden, über Technologiegenerationen hinweg zu migrieren und gut positioniert zu bleiben?

Robert Thompson: Der Trend weg vom Chip-Down-Ansatz setzt sich fort, und der Cyber Security Resilience Act ist derzeit einer der stärksten Treiber. Der CRA basiert auf vier Anforderungen: sicherheitsorientiertes Design, Bewertung von Schwachstellen und Fähigkeit zu Over-the-Air-Updates, Interoperabilität und Kompatibilität sowie Vorfallberichterstattung. Für ein Produktunternehmen, das sich auf seine eigenen Endkunden konzentriert, bedeutet die interne Verwaltung aller vier Produkte eine erhebliche Belastung für den Entwicklungszyklus. Durch den Einsatz eines Variscite System on Module auf Basis von NXP-Technologie erhalten Kunden von vornherein CRA-Readiness. Sie müssen die Vorschrift nicht selbst analysieren – sie erhalten eine Plattform, die von Anfang an alle wesentlichen Anforderungen abdeckt, und können mit Vertrauen voranschreiten.

Pierluigi: Das ist ein bedeutender Vorteil für jedes Team, das unter Entwicklungsdruck steht. Vielen Dank, dass Sie heute bei uns waren, Robert.

Robert Thompson: Es ist mir immer ein Vergnügen. Vielen Dank.

 

Das breite, auf NXP basierende SoM-Portfolio von Variscite bietet Produktunternehmen einen praktischen Weg durch die heutige Komplexität der Lieferkette und die regulatorischen Anforderungen. Da die Komponentenbeschaffung intern abgewickelt wird und die Plattformen so aufgebaut sind, dass sie den CRA-Anforderungen entsprechen, können sich die Entwicklungsteams auf das konzentrieren, was wirklich Wert schafft – das Produkt selbst.

Entdecken Sie hier das vollständige auf NXP basierende SoM-Portfolio von Variscite.

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